Hamburg für Israel! Stoppt den Terror der Hamas.

23. August 2011

IsraelSoliCamp 2011

Filed under: Uncategorized — by hamburgfuerisrael @ 14:48
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Am letzten Novemberwochenende (25.-27.11.2011) findet zum zweiten Mal das IsraelSoliCamp (ISC) in Drochtersen-Hüll (bei Hamburg) statt. Das ISC bietet einen Raum, in dem sich israelsolidarische Gruppen und Einzelpersonen treffen, kennen lernen und sich inhaltlich über Israel, den Nahost-Konflikt und die Bekämpfung von Antisemitismus und Antizionismus austauschen können. Ziel des Camps ist es neben der gegenseitigen Weiterbildung, neue Wege israelsolidarischer Arbeit zu entwickeln und Kooperationsmöglichkeiten zu schaffen.

Der BarCamp-Charakter der Veranstaltung (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp) fordert allen Teilnehmer_innen dazu auf, sich aktiv an der strukturellen und inhaltlichen Gestaltung des ISC zu beteiligen. Workshops, Sessions und sonstige Inhalte werden nicht von den Veranstalter_innen vorgegeben, sondern gemeinschaftlich entwickelt. Hierzu dienen zum einen die Onlineplattform (http://israelsolicamp.mixxt.org/), wo bereits im Vorfeld Themen diskutiert werden können, und zum anderen Plena vor Ort, in denen sich über die Tagesprogramme verständigt wird. Das ermöglicht allen Teilnehmer_innen, Themen einzubringen und zu vertiefen oder Fragen zu diskutieren – und dies (auch) spontan.

Die Teilnahme an den jeweiligen Angeboten, die auch parallel stattfinden können, ist optional. Das ISC bietet zudem Gelegenheit, informelle Gespräche zu führen, ob während einzelner Sessions, bei Kaffee und Kuchen, bei einem Wein vor dem Kamin oder abends in der Sauna.

Einige Diskussionsergebnisse vom Vorjahr können im Sammelblog des IsraelSoliCamp 2010 gefunden werden.

Teilnahmebeitrag: 45,- € (35,- € ermäßigt; 55,- € freiwilliger Soli-Beitrag) inkl. Unterkunft und Vollverpflegung

VERBINDLICHE ANMELDUNG BITTE HIER:
http://www.abc-huell.de/abc/israelsolicamp-2011-25-27-11-2011/

9. November 2010

Die Agenda der „Israelkritiker“ – Rückblick auf die Veranstaltung mit Alex Feuerherdt

Filed under: Uncategorized — by hamburgfuerisrael @ 22:04
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Am 1. und 2. November 2010 veranstaltet das Netzwerk „Hamburg für Israel“ zusammen mit dem Freundeskreis der Bezalel Academy of Arts & Design Jerusalem in Deutschland e.V. einen Vortragsabend mit dem freien Publizisten Alex Feuerherdt zum Thema „Die Agenda der ‘Israelkritiker’“. Am Montagabend fanden sich gut 80 Menschen im Zentrum für jüdische Bildung Chabat Lubawitsch im Hamburger Grindelviertel ein; am Dienstag versammelten sich in der Jüdischen Gemeinde Pinneberg rund 40 Interessierte.

Wir haben den Vortrag in Hamburg aufgenommen (Alex Feuerherdt: Die Agenda der „Israelkritiker“ | mp3-Download 45,8 MB).

Bei Interesse kann der Vortrag von Alex Feuerherdt auch auf YouTube angeschaut werden.

„Seit Jahren schon tobt der derzeit wohl blutigste Konflikt weltweit. Über 400.000 Tote und rund 2,5 Millionen Vertriebene hat er bislang gefordert. Ganze Orte wurden zerstört, es kam zu zahlreichen Massakern, die Zivilbevölkerung leidet bitterste Not. Alle internationalen Bemühungen blieben erfolglos, immer wieder geht das Morden aufs Neue los. Längst hat das Kriegsgeschehen auch auf die Nachbarländer übergegriffen.“ Wir sind in Darfur / Sudan – nicht im Nahen Osten, obwohl sich die Worte Alex Feuerherdts wie die Berichterstattung deutscher Medien anhören, die den Nahostkonflikt zu ihrem liebsten schlimmen Konflikt auserkoren haben, obwohl es doch wesentlich schlimmere und blutiger gibt.
Laut einer Umfrage der EU-Komission von 2003 glauben 65 Prozent der Deutschen, dass Israel die größte Gefahr für den Weltfrieden sei. 2004 meinten gar 68,3 Prozent, dass Israel ein Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser führe und die BBC fand 2007 in einer Umfrage heraus, dass 77 Prozent der Deutschen sich eindeutig negativ gegenüber Israel positionieren würden. Ähnliche Werte lassen sich ansonsten nur in Ägypten oder dem Libanon finden.

Doch warum haben die deutschen „Israelkritiker“ so ein schlechtes Bild von Israel? Alex Feuerherdt versuchte sich in seinem Vortrag einer Antwort auf diese Frage zu nähern und ging ausführlich auf die Argumentationsweise und die Ideologie der „Israelkritiker“ ein. Vor allem macht er hierbei drei ständig auftauchende Argumentationsmuster aus.

  1. Der klassische „Israelkritiker“ meint aus der Vergangenheit das Richtige gelernt zu haben. Er versteht sich als Freund Israels, der gut gemeinte Kritik äußert. Dementsprechend entrüstet ist er, wenn ihm Antisemitismus vorgeworfen wird. Sein lauteres Motiv: Israel vor den Fehlern der Deutschen zu bewahren, sie von den Lehren der deutschen Vergangenheitsbewältigung profitieren zu lassen. Aber die „Israelkritiker“ gehen in ihrer Argumentation noch weiter. Während sie meinen, die Deutschen – die Täter – hätten aus der Vergangenheit gelernt, bezichtigen sie die Opfer und ihre Kinder, „die es ja eigentlich besser wissen müssten“, einer Unbelehrbarkeit.
  2. Außerdem versteckt sich der „Israelkritiker“ gerne hinter jüdischen Freunden und ihrer Kritik an Israel – frei nach dem Motto, „Sagen die Juden selbst!“ und tief verhaftet in dem einigermaßen absurden Glauben, dass Juden keine Antisemiten sein könnten.
  3. Und obwohl der „Israelkritiker“ sich lauterer Motive wähnt, meint er, dass ihm als Deutschem Kritik an Israel verboten würde und er mit der „Antisemitismuskeule“ bestraft würde; wer diese jedoch schwingt, versinkt im nebulösen Wahn seines antisemitischen Weltbildes.

Anhand drei aktuellen Beispiele verdeutlichte Alex Feuerherdt die Weltsicht der „Israelkritiker“ und betonte ihr Unvermögen, sich auf rationale Argumente einzulassen: an den Reaktionen auf die sogenannte Free Gaza Flotte und die tödlichen Zwischenfälle auf der Mavi Marmara, an dem Bericht von Amnesty International „Troubled Waters“ und dem Vorwurf, die israelischen Siedlungen seien das Haupthindernis bei einem Frieden zwischen Israelis und Palästinensern.

Dass es den „Israelkritikern“ nicht um eine Parteinahme für die leidende palästinensische Zivilbevölkerung ginge, sondern um eine – versteckt im Mantel vermeintlich berechtigter „Israelkritik“ – Delegitimierung des jüdischen Staates, zeigt sich deutlich, an dem mangelnden Interesse für die Palästinensern. Lässt sich Israel offensichtlich nicht als Schuldiger darstellen, ist das Leid der Palästinenser unwichtig. Nur als Opfer der Juden zählen sie.

Gleichzeitig werden die Palästinenser nicht als selbstbewusste Subjekte angesehen. Ruft beispielsweise die Hamas zur Vernichtung Israel auf und beruft sie sich dabei auf die Protokolle der Weisen von Zion, wird dies als Reaktion auf vermeintliche israelische Ungerechtigkeiten präsentiert. Dass „auch“ Palästinenser wohlmöglich ernst genommen werden müssen, in dem was sie sagen und wie sie handeln, erscheint einigen offenbar schlichtweg absurd.

Aufgrund des antisemitischen Welterklärungsmodells der sogenannten „Israelkritiker“ kann Israel letztlich tun und lassen, was es will – stets würde es als Urheber von Unrecht ausgemacht.

In einer der anschließenden Diskussionen fragte einer Zuhörer Alex Feuerherdt, was man denn nur gegen diese „Israelkritiker“ tun könnten. Dieser Antisemitismus käme wie eine Krankheit daher, gegen die es keine Medizin gebe. Damit waren wir mal wieder mit der Frage konfrontiert: Und nun? Was nützt unsere Kritik, wenn sich Antisemiten rationalen Argumenten nach wie vor entziehen?
Und weil auch an diesen Abenden niemand das Allheilmittel gegen diese Krankheit präsentieren konnte, bleibt uns nur die Kritik, die wir deutlicher denn je artikulieren müssen, bleibt uns nur die Ausdauer, unsere Zusammenarbeit und unserer Verstand – auch wenn man manchmal schier verrückt werden möchte an den „Argumenten“ der „Israelkritiker“.

15. Oktober 2010

IsraelSoliCamp 2010 – Jetzt anmelden!

Filed under: Uncategorized — by hamburgfuerisrael @ 16:19
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Jetzt anmelden zum IsraelSoliCamp:

Fr., 3. bis So., 5. Dezember 2010
in Drochtersen-Hüll / bei Hamburg

Das IsraelSoliCamp wird vom 3. bis 5. Dezember soll in Hüll (bei Hamburg) als Workshop- und Vernetzungs-Event mit BarCamp-Charakter (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp) statt finden. Wie bei anderen BarCamps (auch „Un-Konferenzen“ genannt), sind dabei alle teilnehmenden Personen aktive GestalterInnen und nicht bloß passive ZuhörerInnen. Die Workshops, Vorträge, Sessions und sonstigen Inhalte des IsraelSoliCamps werden nicht vorgegeben, sondern können und sollen von allen Teilnehmenden eingebracht werden.

Die Teilnahme an den jeweiligen Angeboten ist optional und das Camp bieten zudem Raum, informelle Gespräche zu führen, ob während der Sessions, bei Kaffee und Kuchen oder einer Party am Samstagabend. Neben vielen anderen Programmpunkten wird es die Möglich- keit geben, den Film „The Case for Israel“ mit Alan Dershowitz zu sehen und zu diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist zum einen ein inhaltlicher Austausch über Themen rund um Israel, den Nahostkonflikt sowie über die Bekämpfung von Antisemitismus und Antizionismus. Zum anderen soll das IsraelSoliCamp zur Vernetzung von israelsolidarische Gruppen und Einzelpersonen (z.B. Blogger_innen, Journalist_innen) beitragen. Das IsraelSoliCamp ist dabei gruppen- und konfessionsübergreifend konzipiert und parteiunabhängig.

Unter http://israelsolicamp.mixxt.org/ können sich Interessierte über das IsraelSoliCamp informieren, sich an der Vorbereitung und inhaltlichen Planung beteiligen und vorab austauschen. Mitarbeit und Ideen für die konkrete Ausgestaltung der Veranstal- tung sind ausdrücklich gewünscht. Eine Anmeldung (http://abc-huell.de) ist unbedingt notwendig. Teilnahmebeitrag: 45,-€ (35,- € ermäßigt) inkl. Unterkunft und Vollverpflegung. Weitere Informationen, Kontakt- und Austauschmöglichkeit sind auf unser Webseite zu finden.

Veranstalter:
* ABC Bildungs- und Tagungszentrum e.V. – abc-huell.de
* DIKA – Verein zur Förderung des Deutsch-Israelischen Kulturaustauschs e.V. – dikaev.wordpress.com
* Hamburg für Israel – hamburgfuerisrael.wordpress.com
* Freundeskreis der Bezalel Academy of Arts & Design Jerusalem in Deutschland e.V.

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