Hamburg für Israel! Stoppt den Terror der Hamas.

18. Januar 2009

Erfolgreiche Kundgebung in Hamburgs Innenstadt

Filed under: Uncategorized — by hamburgfuerisrael @ 14:19

Die Organisator_innen des Netzwerkes „Hamburg für Israel!“ bedanken sich für die Unterstützung der Solidaritätskundgebung am gestrigen Samstag, den 17.01.2009 am Gerhard-Hauptmann-Platz/Ida-Ehre-Platz. Zwischen 750 (Polizeiangaben) und knapp 1000 Menschen (eigene Schätzungen) kamen am Abend, um ihre Solidarität für Israel zu bekunden und öffentlich gegen den Terror der Hamas Stellung zu beziehen. Dabei ist besonders hervorzuheben, das die Teilnehmer_innen einen bunten Querschnitt der Hamburger Bevölkerung darstellten. Vertreten waren fast alle Gesellschaftsschichten, quer durch alle Religionen und Weltanschauungen, durch aller Altersgruppen und durch die politischen Lager von Antifa bis ins bürgerlich-liberale Lager vereinte man sich in einer politischen Frage: Um Solidarität mit Israel zu bekunden, das Selbstverteidigungsrecht des jüdischen Staates als geschichtliche Konsequenz und Recht eines souveränen Staates hervor zu stellen und um zu zeigen, dass es keinen Frieden mit einer antisemitischen Terrororganisation wie der Hamas geben kann.

In deutsch, hebräisch, russisch und arabisch wurden die Teilnehmenden der Kundgebung begrüßt. Die Redner_innen machten in ihren Beiträgen deutlich, dass das Töten von Zivilist_innen weder das beabsichtigte Ziel Israels, noch ein Grund zur Freude ist. In einer Schweigeminute wurde allen unschuldigen Opfern des Konfliktes gedacht. In den Ansprachen wurde ausdrücklich die antisemitische Hamas als Gegnerin genannt. Eine Unterstützung der Hamas auf Demos in Europa wurde ebenso kritisiert wie wirtschaftliche Beziehungen zu der islamischen Diktatur Iran, die die Hamas mit Geld und Waffen versorgt.

Weitere Fotos und Berichte werden demnächst folgen. Die Webseite https://hamburgfuerisrael.wordpress.com wurde innerhalb von knapp zwei Wochen fast 10.000 Mal aufgerufen. – Auch daher hat das Netzwerk beschlossen, diesen Blog auch zukünftig zu Nutzen, um auf Veranstaltungen und Ereignisse in Hamburg aufmerksam zu machen.

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3 Kommentare »

  1. Eine sehr gute Sache und schone Fotos! Nächstes Mal bin ich auch dabei.

    Kommentar von Fischer — 19. Januar 2009 @ 14:26

  2. Sehr geehrter Herr Neumann,

    herzlichen Dank für Ihren Beitrag auf der Solidaritätskundgebung am 17.1.09 in Hamburg. Leider habe ich Ihre Ansprache nicht mithören können. Ich hatte mich zum Ordungsdienst gemeldet und stand deshalb ausserhalb der Beschallung bei den Sicherheitsbeamten.
    Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass auch Sie nicht nur eine Solidaritätsbekundung über die Presse herausgegeben haben, sondern sich bemüht haben “TATSÄCHLICH” auf dieser Kundgebung Ihre Gedanken und Einstellung auszusprechen.

    Ich würde mich freuen, wenn ich Sie auf einer zukünftigen Kundgebung hören könnte.

    Herr Neumann, bis hier her reicht es eigentlich für Sie zu lesen. Aber wenn es Sie interessiert wie wir zu Israelfreunden wurden, dann lesen Sie bitte einfach weiter.

    Herzliche Grüße

    und Gottes reichen Segen für Sie, Ihre Familie und auch für Ihre Arbeit.

    Dieter Nyst

    Ich bin 1946 geboren, habe also in der Völkermordzeit des “Dritten Reiches” gegen die Juden noch nicht gelebt; konnte also auch nicht helfen. 1948 war die Staatsgründung von “Gottes Augapfel” Israel, da war ich erst zwei Jahre alt; konnte also auch nichts tun. Bis 2002 hat mich Israel überhaupt nicht interessiert. Dann las ich ein Buch “Rückehr nach Zion” von Bodie Thoene über die Staatsgründungszeit Israels. Es verschlug mir zeitweise den Atem.

    Die UN bestätigte den neuen Staat Israel 1948 und sofort begann der nächste Völkermord am Volk Israel. Es gelang nicht, aber die Drohung besteht bis heute und wird täglich wieder publiziert. Durch das Buch sah und fühlte ich das ganze Leid der Israeliten die den Völkermord unter Adolf Hitler auf irgendeine Weise überlebt hatten. Natürlich war mein gefühltes Leid nichts gegen das erlebte Leid der Israeliten, die nun schon wieder ermordet werden sollten.

    Bis zum Herbst 2007 habe ich immer nur über das Leid der Israelis nachgedacht und auch viel gebetet, aber leider immer noch nichts getan. Dann aber gingen Türen auf. Ich las eine Ausgabe von “Israel Heute”. Das war der Türöffner. Dort stand ein besonderer Bericht über einen getöteten israelischen Soldaten. Er war bei einem Einsatz gegen palastinensische Terroristen erschossen worden und hinterließ eine junge Frau 34 und drei Kinder (5jährig, 4jährig und 9monatig).

    Über die Isrelische Botschaft bekamen wir Kontakt per Telefon zu der jungen Frau die sehr niedergeschlagen und traurig war. Sie konnte sich aber überhaupt nicht vorstellen, dass es Menschen in Deutschland gibt, die sich für ihr Schicksal interessieren. Dann begann eine wunderbare Brieffreundschaft mit ihr, ihren Kindern und der ganzen Familie.

    Inzwischen haben wir sie schon einmal in Israel besucht. Diese Freundschaft hat, wie uns von den Familienangehörigen bestätigt wurde, der jungen Frau ein wenig Licht in ihre Finsternis gebracht. Nun sind wir für die Kinder ihre Großeltern aus Deutschland. Das berührte uns so sehr, deshalb haben wir uns entschlossen in dieser Sache weiteren Familien zu helfen. Wir versuchen ähnliche Freundschaftsverbindungen zu knüpfen.

    Wir glauben, das mehr deutsche Staatsbürger auf irgendeine Weise die Solidarität durch Taten deutlich machen müssen.

    Seit dieser Kundgebung in Hamburg versuchen wir Menschen in unserem Umfeld, Familie, Freunde und anderen Gesprächspartnern, einen neuen Blickwinkel zu vermitteln. Das Erkennen von Ursache und Wirkung neu zu definieren. Es ist nicht leicht, aber wir stehen fest und wollen Täter des Wortes bleiben.

    Deshalb sind wir Ihnen sehr dankbar, dass auch Sie nicht nur eine Solidaritätsbekundung über die Presse herausgegeben haben, sondern sich bemüht haben “TATSÄCHLICH” auf dieser Kundgebung Ihre Gedanken und Einstellung auszusprechen.

    Herzlichen Dank

    Dieter Nyst

    Kommentar von Dieter Nyst — 22. Januar 2009 @ 20:34


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